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41 Jahre

Lieder für Geist und Seele




Band Jericho

Jericho hat Geschichte.


Die Band wurde 1975 (!) in Schweinfurt gegründet. Damit hat sie die Geschichte der Popmusik in der Kirche mitgeschrieben. Die Kirchentage waren Meilensteine: Von 1983 bis 2003 war Jericho ununterbrochen dabei - am Anfang "unter ferner liefen", schon bald auf den größten Bühnen, bei den zentralen Veranstaltungen und vor vielen Tausend Besuchern spielend. Und beim Ökumenischen Kirchentag 2010 feierten wir auf diesem Terrain ein Comeback und spielten auch in Dresden 2011.
Comeback
Das Kirchentags-Comeback in München


In der eigenen (bayerischen) Landeskirche hat Jericho über 1200 Veranstaltungen begleitet oder Konzerte gestaltet. Kaum ein Dekanat, in dem wir nicht gastierten. Kaum ein großes Ereignis mit Tradition, bei dem wir nicht dabei waren - in Dorfkirchen und Zirkuszelten, auf Open-Air-Bühnen und in Kathedralen.

Konzert
Konzert mitten in einer Chagall-Ausstellung (Kempten).
Über zehn Alben haben wir veröffentlicht. Und wenn auch die Besetzungen immer mal an einigen Stellen wechselten: Auch da bietet die Geschichte erstaunlich viel Kontinuität. Die Band hat ein Gesicht und man erkennt sie wieder.


Jericho ist Bewegung.


Auf alten Lorbeeren sollte man sich nicht ausruhen. Und wenn sich Jericho nicht immer entwickelt hätte, gäbe es die Gruppe sicher nicht mehr. Am Anfang stand der "missionarische" Auftrag, die "neue" Popmusik in die Kirche zu bringen - das geschah für heutige Vorstellungen enorm zurückhaltend und recht brav. "Neue geistliche Lieder" hießen die Songs und "Danke" oder "Komm Herr segne uns" waren ihre Evergreens. Jericho gestaltete und begleitete Gottesdienste. Nahezu jedes Wochenende mindestens einen: In der eigenen Gemeinde, dann im Dekanat, schließlich in ganz Bayern und darüber hinaus. 1982 kam die erste Platte und mit der zweiten 1986 deutete sich an: In Jericho steckt auch eigenes Songwriter-Potenzial. "Ein Stück vom neuen Himmel", der "Irische Reisesegen" oder "Gott ist Leben" fehlen bis heute in kaum einem Konzert.
Neupert
Hans-Jürgen Neupert
Die Band lernte, wie man eine Dramaturgie entwickelt, sie hatte mittlerweile auch die Songs, die einen Abend füllten und spürte nach einem Vierteljahrhundert, dass die Zeit der Jugendgottesdienste vorbei und ein neues "Format", das Format eigener Konzertabende, angesagt war.


So kam es um die Jahrtausendwende zu dem ambitionierten Projekt einer gemeinsamen Israel-Reise. Die musikalischen Impressionen von dort wurden in viele wunderbare Lieder ("Wo meine Seele Heimat hat", "Wenn Zeiten sich wenden" oder "Jedes Körnchen Sand") und eine zweijährige Live-Tournee (Immer und jetzt) umgesetzt.

Nach dem Ökumenischen Kirchentag in Berlin 2003 dann der nächste Entwicklungsschritt: Jericho beendete eine musikalische Phase, zu deren Gelingen viele Gastmusiker und Gastsängerinnen beigetragen hatten.
Weger
Roland Weger
Die Band wünschte wieder eine unverwechselbare Identität. Seitdem stehen drei Sängerinnen und sechs Musiker für Jericho - von denen je zwei und vier einen Abend gestalten. Die noch vorhandenen kleinen "Wechselmöglichkeiten" geben der Band (und dem Veranstalter) die größtmögliche Sicherheit, dass keine individuelle Unpässlichkeit ein Konzert platzen lässt. Der Verzicht auf Gastmusiker bedeutete auch: Jericho muss sich rarer machen. Seitdem konzertieren wir in jedem Monat einmal. Klar, dass diese im Vergleich zu den ersten Jahrzehnten relativ wenigen Termine oft schon eineinhalb Jahre vorher vergeben sind.
Neugebauer
Johannes Neugebauer


"...soll ein Engel zu dir kommen!"- die bis dato erfolgreichste Konzertreihe begann 2006. 2009/2010 stand "Unter einem guten Stern". Bis 2013 fanden musikalische "Begegnungen" mit Jericho statt. Und seit 2014 heißt das Konzertthema "Fluten von Licht" - mit überwältigend guten Feedbacks.


Jericho ist ziemlich einmalig.


Deshalb ist es gar nicht so einfach, einen Konzertabend zu beschreiben. Zu sehen ist eine bis ins Detail abgestimmte Kulisse: Lange samtene Stoffbahnen im
Lichtspiele
Peter Lindacher
Hintergrund, geschmackvolle Illuminationen, die auch den örtlichen Kirchenraum einbeziehen, bunte Scheinwerfer und eine professionelle Technik, die dezent aufgebaut und teilweise mit schwarzen Tüchern verkleidet wird. Schon der ankommende Gast wird mit dezenter Hintergrundmusik empfangen - dem Kirchenjahr und der Atmosphäre des Abends angepasst.


Die Musik ist Pop. Eher im Mainstream, nicht wenige Balladen, ein bisschen Folk, Jazz, mal ein altes Kirchenlied im Rockgewand, ein Gospel. Die Musik von Hand gemacht: Keine Streicher vom Synthesizer, sondern tragende Klavier- und Orgelsounds, akustische Gitarren, die filigran begleiten, und E-Gitarren mit schönen Soli, Schlagzeug und E-Bass, mal dezent, mal treibend, sowie viele kleine Originalsounds: Die Querflöte, viele Jahre ein Markenzeichen der Band, eine irische Tin-whistle und ein Rainmaker, die den Reisesegen von der grünen Insel begleiten oder eine Bambusflöte original aus einem Jerusalemer Bazar.

Schürmann
Eva Schürmann


Die Texte der meisten eigenen Titel sind in deutscher Sprache. Und die meisten Songs eines Konzertabends stammen aus eigener Feder. Der Theologe Frank Seifert schreibt über existentielle Erfahrungen, die jeder teilen kann, und stellt sie in Beziehung zum Glauben und zu Gott. Die Texte sind weder frömmlerisch noch plakativ, sind nicht aus der altertümelnden Sprache Kanaans und übersteigen doch den Alltagsjargon. Sie lassen Raum für eigene Gedanken und sind doch nicht beliebig. Manche sagen, sie sind ziemlich einmalig.

Büchs
Volker Büchs


Und diese Lieder werden durch herausragende Stimmen interpretiert: Mit ansteckender Leidenschaft und optimistischer Power von Eva Schürmann, der Vokalistin, die am längsten bei Jericho ist: "Go Down Moses!". Jung und gekonnt Pop singing Annika Potyka: "Bridge of Light".

Potyka
Annika Potyka


Mit Klarheit, Frische, Kraft und Gänsehautfeeling von Ella List: "Begegnungen". Und Frank Seifert ergänzt mit seinen kleinen (manchmal) fränkischen Perlen: "Jetzt verkriecht sich es Labn".

Seifert
Frank Seifert


Jericho hat Ausstrahlung.


Nicht, dass Profis keine Ausstrahlung hätten! Aber den Jericho-Musikern (und Sängerinnen) merkt man an, dass sie das alles seit vielen Jahren für "Gottes Lohn" tun oder anders gesagt: Soli deo gloria. Sie haben Spaß und Können, aber da spielt oder drängt sich keiner in den Vordergrund und andere beiseite.
List
Ella List


Vielleicht kann man sagen, dass jeder seine eigene Spiritualität in die Songs und sein Musizieren legt: Der Keyboarder und Komponist Roland Weger, der Seiferts Texte in kostbare Lieder verwandelt, der Singersongwriter Wolfgang Mai, die beiden Gitarristen Volker Büchs und Hansi Neupert und die beiden Schlagzeuger Johannes Neugebauer und Peter Lindacher. Dass bei Jericho Menschen aus ganz verschiedenen Berufen zusammenkommen verhindert sicher auch eine Engführung oder eine Milieugebundenheit, die andere ausschließt. Zwei Pfarrer und eine Pfarrerin sind dabei, eine Ärztin, zwei Juristen, ein Wirtschaftsingenieur, ein Lehrer und eine Physiotherapeutin.

Mai
Wolfgang Mai


Jericho ist erschwinglich ...


Schon immer war Jericho vom "Preis-Leistungsverhältnis" kaum schlagbar. Das hat uns manchmal sogar geschadet: "Was nicht viel kostet, kann nicht gut sein". Wir sehen das anders und bieten ein Konzert zu Konditionen an, die deutlich machen, dass wir nicht mit der Musik unseren Lebensunterhalt verdienen müssen. Unsere Pauschale beinhaltet in aller Regel die Fahrtkosten und Werbematerial in beliebiger Menge. Hinzu kommt die Bitte um ein Catering und einen Zuschuss zu evtl. entstehenden Übernachtungskosten (was meist nicht der Fall ist). Teurer als 500 € ist ein Jericho-Konzert in Bayern nie. Jericho war nominiert für den Ehrenamtspreis der Evang.-Luth. Kirche in Bayern 2010.


... und vielleicht besser denn je ...