| „Unter
einem guten Stern“
Neue CD (Release: Dezember 2008) und Konzerte ab 2009 Im Dezember 2008 erscheint die neue Jericho-CD „Unter einem neuen Stern“ – ein in vielerlei Hinsicht überraschendes und toll gelungenes Spätwerk, von dem viele, die vorab hineinschnupperten zum klaren Urteil kamen: „Das beste von Jericho!“. Ab 2009 sind dann in allen Konzerten, die den gleichen Titel tragen werden, die neuen Lieder zu hören, wie immer eingebunden in ein stimmiges Konzept mit Reminiszenzen an Jericho-Evergreens, mit Texten, Moderationen und einer geschmackvollen Präsentation. Überraschend ist natürlich bereits die Tatsache einer neuen CD – liegt die letzte doch schon neun Jahre zurück. Fast schon nicht mehr überraschen kann bei Jericho die stilistische Vielfalt: Da folgen einander „klassische“ Sacropoplieder (Wunder), Rocksongs mit Samplern und loops (so und so), die jazzige Version eines Kirchenliedes (Weißt du wie viel Sternlein stehen), ein spannendes Instrumental (tango triste) und eine zu Herzen gehende, professionell komponierte und eingespielte Pop-Ballade (Gebet). Insgesamt sind es zehn „nagelneue“ Nummern und als Bonus track gibt es „federleicht“ aus dem Musical „Afra“. Überraschend ist die Breite der Produktionsorte und die namhafte Liste der Musiker und Musikerinnen, die an „Unter einem guten Stern“ beteiligt waren. Kernstück sind sechs tracks, die im Tonstudio Hirschfeld live eingespielt und von Jürgen Gerner aufgenommen wurden – wie 1982 schon die erste Jericho-Langspielplatte. Wolfgang Mai, mit Frank Seifert Autor vieler Jericho-Hits der 80er Jahre (Gott ist Leben, Stück vom neuen Himmel, Regentag) steuerte zwei Kompositionen bei und produzierte sie auch gleich im heimischen Mayflower-Studio in Erlangen. Eva Schürmann und Peter Laudi arrangierten einen Seifert/Weger-Titel als reinrassige Irish-Folk-Nummer in ihrem Studio in Uettingen. Und auch in Studios in Fürth und Olching wurde gearbeitet. Als Gäste wirkten neben der Jericho-Stammbesetzung u.a. mit Stefan Itze und Rüdiger Glufke (Komponist der Titel „federleicht“ und „Wie ein Fenster“), beide am Klavier. Dazu Uli Pschierer (Saxophon). Neben dem schon erwähnten Wolfgang Mai (Gitarre, Gesang) wirkten noch zwei weitere Gäste mit, die teilweise schon vor langer Zeit bei Jericho spielten: Dieter Schmidt, Ende der 70er Jahre Schlagzeuger, und Lukas Neuner (Saxophon in den neunziger Jahren). Nahezu alle Texte schrieb Frank Seifert und er erläutert: „Das Bild vom guten Stern meint, dass Gott es ‚unterm Strich’ gut mit uns meint und dass er alles Notwendige schon von sich aus dafür getan hat. Damit ist ein Kernstück evangelischer Theologie berührt: Die Rechtfertigung des Menschen allein aus Gnade. So steht unser Leben unter einem guten Stern, auch wenn manchmal die Lebenswirklichkeit dagegen zu sprechen scheint. Aber tatsächlich begegnen uns immer wieder atemberaubende kleine und große Wunder, beseelte Orte und wertvolle, einzigartige Menschen, Glück, Liebe, Sonntage und heilige Augenblicke“. Davon erzählen diese CD und die Live-Konzerte ab Januar 2009.
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